Wie die Ureinwohner :-)

Am Samstag, 16.10 von 14-16 Uhr habt ihr die Gelegenheit eigene Instrumente und Spielzeuge herzustellen!

Für die Waldindianer-Veranstaltung habe ich in der Vergangenheit Geschicklichkeitsspiele und Würfelspiele der Ureinwohner Amerikas nachgebaut. Mich begeistert jedes Mal, wie schlicht und funktional die Ergebnisse sind. Das Würfelspiel ohne Würfel gehört zu meinen Favoriten. Dazu braucht man 6 Obstkerne, die einseitig gekennzeichnet werden. Je nachdem auf welcher Seite die Kerne landen, zählt die bemalte Seite als Punkt. Maximal also 6 Augen 🙂

Höchste Punktzahl – wie beim klassischen Würfel

Von Sardinien kommt diese einfache Flöte. Für den Bau braucht es Halme mit Hohlraum. Im besten Fall ohne aushöhlen. Daher eignet sich Bambus besonders gut. Er ist hohl, sehr stabil und es müssen keine Fasern entfernt werden. Außerdem kann Bambus mit einem Messer bearbeitet werden.

An der Spitze wird eine Lippe bis zum Hohlraum eingeschnitten und dünn abgehobelt. Die Röhre bleibt oben geschossen und wird nur unten geöffnet. Wie ich in den Ferienspielen erfahren durfte, kann die Lippe in beide Richtungen eingeschnitten werden! Probieren geht über studieren.

Bambusflöte mit Lippe und Löchern

Die Lippe verschwindet im Mund, erzeugt beim Luftausstoß Vibrationen und Luftwirbel im Hohlraum. Wer mag, kann Tonlöcher hinzufügen.

Flöte in Aktion

Es gibt noch viele großartige Ideen, wie man aus natürlichen Materialien Spielzeuge und Instrumente bauen kann.

Einige werde ich am Samstag mitbringen, als Inspiration für zuhause.

Ich freue mich auf eine kurzweilige Veranstaltung 🙂

Hier geht es zur Anmeldung:

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